Trotz allem: Die NATO verteidigt unsere Werte – und schützt unser EIGENTUM!

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Mongole/Rotarmist greift bedrohlich nach Europa (1949). Quelle: KAS/ACDP 10-001: 12 CC-BY-SA 3.0 DE

Ja, es ist wahr, die nordatlantische Gemeinschaft durchlebt gerade schwere Zeiten. Sie ist uneins, schwankt und stolpert, auch angesichts neuer Autokraten wie Trump, Orban oder Erdogan, die mitten in ihrem Herzen, mitten im Zentrum der Demokratie zur Macht gelangt sind. Die Stimmung ist explosiv, wer wollte es bestreiten. Und manches berechtigte, notwendige Auslandsengagement, manche Krisenintervention im arabischen Raum lässt sich zu Hause an der Heimatfront inzwischen kaum mehr vermitteln. Dazu kommt: Putins Propagandamaschine läuft wie geschmiert, ihr perfides Gift dringt in die Poren unserer offenen Gesellschaft und zersetzt die eigene Kampfkraft.

Ja, die NATO macht auch Fehler, sie kommuniziert ungeschickt, ist schwerfällig und in Teilen bürokratisch erstarrt. All dies ist lange bekannt und gründlich

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Mongole greift nach deutschem Arbeiter (1950). Quelle: KAS/ACDP 10-009 : 208 CC-BY-SA 3.0 DE

analysiert. Doch alles Lamentieren nützt am Ende wenig, denn die Wahrheit bleibt simpel und unabweisbar: Wir haben nur diese NATO! Und wir brauchen sie. Wir, das sind die Gesellschaften des Westens, aber auch Menschen überall sonst in der Welt, die sich der Freiheit zuwenden in der begründeten Hoffnung, die nordatlantische Gemeinschaft sei überzeugter und mächtiger Anwalt der Menschenrechte auf diesem Globus. Trotz Guantánamo, trotz Abu Ghraib, trotz Killerdrohnen. Solche Schmutzflecken sind beschämend, wer wollte es bestreiten, sie können die ansonsten makellos weiße Weste westlicher Moralität und Zivilisation aber nicht ernstlich entstellen.

Allerdings, und das gerät in diesen Tagen zunehmend in den Hintergrund: Die NATO verteidigt nicht bloß die westlichen Werte gegen neue und alte Barbaren, nein, sie

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Bäuerliche Idylle – Rotarmist (1953). Quelle: KAS/ACDP 10-001: 409 CC-BY-SA 3.0 DE

schützt auch unser aller Eigentum vor ihnen. Viele nehmen das als Selbstverständlichkeit hin, doch das ist es eben nicht! Die westlichen Werte und der Schutz materieller Werte gingen seit jeher Hand in Hand. Wohlstand und Demokratie – ohne eine starke militärische Allianz, tief verankert in der Bevölkerung, hätte der Kommunismus unser aller Privateigentum schon vor Jahrzehnten abgeschafft. Heute droht ähnliches durch den Populismus.

Ein Schreckensszenario! Blättert man in den Archiven der Konrad Adenauer Stiftung, so findet man zahlreiche Wahlplakate der CDU aus den 1940er und 1950er Jahren, die diesen Zusammenhang in dankenswerter Offenheit darstellen. Heute gilt solche Deutlichkeit manchen als unfein, dabei sind diese Plakate nicht weniger als ein Beispiel für gelungene Agitation. Die Bevölkerung, bedroht von undemokratischen Mächten des Ostens, muss auch heute erst wieder neu lernen, um was es wirklich geht!

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